[Blogtipps] Blogfotografie - zwischen knipsen und fotografieren!

Nachdem ihr euch jetzt schon durch die Blogstipps zum Thema ''Wie erstell ich überhaupt einen Blog'' und ''Wie sieht ein erster Post aus'' gequält ...äh gelesen habt, geht es heute weiter mit der Blogfotografie! Natürlich solltet ihr euren Post mit schönen Bildern schmücken, die den Leser fesseln und auf eurem Blog verweilen lassen. Vor einiger Zeit habe ich bereits einen kleinen Blogpost zum Thema Blogfotografie verfasst (hauptsächlich für den Bereich Food) und an diesen möchte ich jetzt gerne etwas anknüpfen. 

Wichtig: Mir geht es hier nicht um technische Daten zur Einstellung oder welchen Knopf muss ich für welche Funktion drücken - dafür gibts die Anleitung :) Es sind einfache Tricks, die man immer anwenden kann.


Zuerst, bevor es ans fotografieren geht, möchte ich auf meine Ausrüstung eingehen. Da ich ja hobbymäßig auch ab und an hinter der Kamera stehe, zählt zu meiner Ausrüstung natürlich eine Spiegelreflexkamera. Ich möchte hier keinen Canon vs. Nikon Streit verursachen, wie es ja bei Fotografenstammtischen gerne mal der Fall ist. Ich habe vor ein paar Jahren günstig eine Canon 400D bei Ebay geschossen, was somit meine erste Spiegelreflex war!  Mehr Gründe waren nicht ausschlaggebend. Deswegen predige ich nicht jedem, der mir über den Weg läuft: ''Was du hast einen Blog und fotografierst mit einer Nikon, kauf dir lieber eine Canon, du Anfänger!''. Die Kamera ist jetzt mal zweitrangig.

  Meine Devise war schon immer:  

Das Auge macht das Bild, die Kamera fängt es nur ein.

Deshalb legt den Hammer fürs Sparschwein wieder zur Seite, eine Digitalkamera tuts genauso. Man hat vielleicht nicht soviele Spielmöglichkeiten (bzgl. Schärfeverlauf, etc) aber, es ist trotzdem ausreichend! Der Post wird auch kein ''die Missy erklärt jedes Knöpfchen'' - Post, sondern es geht um Tricks und Knife, die jeder, beachten kann.


 
Zu meiner Ausrüstungen zählen - wiegesagt - die Canon Eos 600D. Da ich kein Fan von dem Standardobjektiv bin (gerade im Portraitbereich) bin ich zum Tamron 28-75mm gewechselt und das Canon 50mm, habe ich mir eigentlich zugelegt, weil es auch Indoor gut mit schwierigen Lichtverhältnissen umgehen kann ( allerdings benutze ich es so gut wie nie). Genauso, wie meinen Reflektor, den ich unbedingt haben musste und jetzt liegt er im Schrank (....aber alle Fotografen haben sowas! Ja genau, liebe Missy, du toter Fisch!). Wichtig war mir eine kleine Kameratasche, die ich auch gut mitnehmen kann (für 5€ bei ebay ersteigert) und ich bräuchte dringend mal wieder eine neue Speicherkarte mit mehr GB. Wie ihr seht... meine Ausrüstung ist relativ klein und ohne Special-Skills, aber trotzdem nicht ohne im Preis gewesen.

Hauptsächlich möchte ich mich heute dem Nagellackbeitrag & der Makeupfotografie widmen. Die ''Königsdisziplin'' ist natürlich das Fotografieren von Makeups, aber das lässt sich auch super von der Nagellack-Fotografie ableiten, bei mir ist es sowieso immer das gleiche Prinzip, deshalb versuche ich euch so anschaulich wie möglich ein paar Tipps zu geben.


1. Mit Blitz & natürlichem Licht fotografieren:


DarkMinnieMouse666ofHell (wir wollten ja einprägsame Namen für Bloganfänger) will einen Beitrag zu ihrem aktuellen Nageldesign verfassen. Dafür schnappt sie sich ihre Spiegelreflex, weil ja alle Blogger eine Spiegelreflex brauchen, stellt sich in der dunkelsten Ecke des Raumes auf - schaltet den Blitz ein und fotografiert ihre Nägel.

Beispiel 1:  Dazu gibts natürlich noch ein Bild der verwendeten Produkte, ebenfalls mit Blitz aus der Vogelperspektive fotografiert. Perfekt.. und ab damit in den Blogpost!

Beispiel 2: Gleiche Perspektive, gleiche Produkte nur eine andere Lichtquelle: natürliches Licht!

Wer findet den Fehler? Na? Na?? Finger wieder runter! ;)

Wenn ich mich durch Blogs klicke, findet man dieses Beispiel sehr häufig. Ich will jetzt nicht behaupten, dass man Nagellackbilder nicht mit Blitz und aus der Vogelperspektive fotografieren kann, kann man definitiv, aber mit einer natürlichen Lichtquelle (vor dem Fenster) sehen die Bilder einfach viel echter aus. Und der Leser will ja sehen, wie der Nagellack wirklich aussieht und nicht, wie schön er sich totblitzen lässt. 

Also versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen die Vogelperspektive.. ich habe nur was gegen die totgeblitzte Vogelperspektive! Keine Ahnung, warum das bei Bloganfängern so beliebt ist. Für mich sieht das immer sehr nach einem Erschießungskommando aus: Nagellack 1 * peng* Nagellack 2 *peng* Nagellack 3... na gut sie werden verschont! Mit natürlichem Licht bekommt man aber sogar hier eine spannendere Situation: durch den Schattenwurf wirkt das ganze Bild gleich Dreidimensionaler und schon kann auch eine Vogelperspektive schön werden!


2. Der Weißabgleich:

Der Weißabgleich ist eine Einstellung, die man bereits an der Kamera einstellen kann. Dabei geht es um die Farbtemperatur im Bild. Durch künstliches / natürliches Licht werden die Farben verändert und durch den Weißabgleich kann man sie realistischer darstellen. Oben habe ich euch eine Situation mit den verschiedenen Einstellungen der Kamera fotografiert. 

Bei Kunstlicht bekommt das Bild einen kühlen blauen Stich, bei Leuchtstoff hat die Haut einen leicht rosafarbigen Stich, bei der Einstellung Wolken wirkt das Bild warm und gelbstichig und der automatische Weißabgleich kommt dem Original am nächsten. Ich fotografiere meistens mit den automatischen Weißabgleich (weil es bei meinem Standort mit Lichteinfall einfach am besten passt).

In der Portraitfotografie nutze ich den diesen Effekt gerne mal und fotografiere mit dem falschen Weißabgleich um z.b. eine kühlere Stimmung zu erzeugen ;) Hier ein Beispiel mit automatischem Weißabgleich und dem Kunstlichtweißabgleich, beide Bilder sind unbearbeitet. Das rechte Bild ist nur Sekunden später bei gleichem Licht (Sonnenuntergang) entstanden und hat eine ganz andere Farbtemperatur, die das Bild Märchenhaft wirken lässt und erspart mir somit die Bearbeitung. Ich mag den Trick, auch wenn ihn richtige ausgebildete Fotografen wohl so nicht anwenden würden, schön, dass man als Hobbyfotograf da nicht eingeschränkt ist!


Bei der Produktfotografie ist dieser Effekt leider nicht immer förderlich, deshalb greife ich lieber zum automatischen Weißabgleich um farbgetreue Bilder zu erreichen. Probiert das ruhig mal aus.


3. Der Standort

Der nächste wichtige Punkt ist der Standort! In meiner Wohnung gibt es leider nicht viele natürliche Lichtquellen, deshalb fotografiere ich meistens vor meiner Balkontüre.

Bild 1: So kennt ihr meine Aufnahmen von meinen Fingernägeln.
Bild 2: So sieht das ganze aus, wenn ich nicht ganz nah dran bin. Bei dem grauen neutralen Hintergrund handelt es sich um meinen Wohnzimmervorhang ;)
Bild 3: Hier seht ihr das indirekte Licht vom Fenster.
Bild 4: Die ganze Fotografie-Situation.

Wie ihr an den Bildern erkennen könnt, stehe ich nie im direkten Licht, sondern eher im Halbschatten meines Wohnzimmers. Dadurch, dass das Licht nur von einer Seite in meine Wohnung kommt, entstehen auf den Nägeln ''Glanzflächen'' (das Licht spiegelt sich in den Nägeln) und diese wiederrum tragen dazu bei, dass ein Bild plastisch und lebendig wirkt. Deshalb eignet sich dieser Standpunkt einfach besser,  wie wenn ich z.b. im direkten Sonnenlicht (wo einfach nur alle Nägel hell sind) fotografiere.

Gleiches Prinzip natürlich auch bei Makeups: Durch das Licht von der einen Seite entstehen tolle Spiegelungen in der Pupille, die dem Auge das ''Lebendige'' verleihen.


Bei Bildreihe 1&2 wurde nur der Standort verändert: Beides bin ich und links hatte ich keine durchzechte Nacht hinter mir, ich stehe nur im Türrahmen und quasi nicht im Licht. Wie ihr an den Augen erkennen könnt, es gibt keinen Glanz und keine Spiegelung. Rechts habe ich nur meine Position verändert. Ich stehe direkt im Fenster (in meiner Wohnung, also im Dunklen) aber das Licht trifft direkt auf mein Gesicht. Dadurch entstehen natürlich Reflexionen und Glanzpunkte im Auge, meine Haut wirkt automatisch frischer, meine Augenringe werden nicht mehr betont und selbst die Haare reflektieren leicht das Licht. Wie ihr seht ist das keine große Hexerei, sondern einfach nur eine Frage des Standpunkts und des Lichts.



4. Das Format, die Perspektive & Schnitte


Ein Bild kann natürlich auch spannend durch verschiedene Perspektiven und Details werden. Selbst wenn man viele Bilder zu einer Collage zusammenfasst, die immer das gleiche Objekt zeigen kann man dadurch mein Betrachter das Interesse wecken.


Nochmal auf das Erschießungskommando Bild zurückzukommen, natürlich kann man seine Objekte einfach von oben aus der Vogelperspektive fotografieren. Aber man kann dem Betrachter auch eine spanndere Anordnung geben, damit das Auge etwas beschäftigt ist und nicht auf den ersten Blick erkennt. Ja... drei Nagellacke *weiterscroll*

Hier habe ich immernoch meine 3 Nagellacke, ich habe sie nur in anderen Perspektiven, engeren Schnitten, Bilddetails und mit Accessoires (meiner Hand) fotografiert - wie passend, sie trägt ja genau den Nagellack aus dem Fläschen, wa? ;) 

Bei den Bildern solltet ihr immer darauf achten, dass ihr euch auf ein Bloglayout festlegt. Der Wechsel zwischen Hochformat und Querformat bei verschiedenen Bildformaten kann schnell anstrengend fürs Auge werden und aufgeräumt wirken. In dieser Collage habe ich z.b. beide Formate in einem Bild vereint - auf gleicher Breite - und es wirkt trotzdem harmonisch. Also auch mal kreativ sein, was die Bildanordnung angeht! Selbst drei Nagellackfläschen können ein tolles Stillleben ergeben.

So ein Post für Nagellack ist natürlich weitaus aufwendiger als nur drei Flaschen von oben zu fotografieren, aber so zwischendurch kann so ein Post gleich sehr spannend sein.Ich tobe mich ja auch gern mal etwas aus

Bilder mit Accessoires pimpen: Momentan ist es irgendwie sehr trendig zu Produktfotos Ergänzungen wie ''Drahtkugeln, Perlen, Glaströpfchen, etc...'' zu legen. Ich bin da etwas zwiegespalten. Ich persönlich interessiere mich da mehr für das Produkt ansich und wundere mich wirklich, was es mit diesem Dekokram auf sich hat. Aber das ist natürlich Geschmackssache, ein paar wenige Blogs schaffen es durch gekonnte Perspektiven auch diese Drahtkügelchen mit dem Produkt in Szene zu setzen. Weniger ist manchmal mehr ;) Also falls ihr noch am Anfang seid (oder seit diesem Post erst mitbekommen habt, dass es besser ist ohne Blitz zu fotografieren), würde ich euch empfehlen mit den Dekoartikeln erstmal sparsam umzugehen.

Und damit beende ich meinen heutigen Post, der schon wieder viel zu lange geworden ist, obwohl ich nur ein paar wenige Tipps geben wollte. Ich hoffe, für euch war etwas brauchbares dabei, was ihr in Zukunft vielleicht beachten werdet? :)

Der nächste Beitrag widmet sich dann dem Thema Bildbearbeitung!
 Oh..da kann man wieder soviel falsch machen! *schmunzel*

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46 Kommentare zu diesem Post

  1. Tolle Tipps gibst du uns hier =) Es ist jetzt nix neues (also für mich) aber einigen wirds sicher sehr gut helfen!!!
    LG Kabuki

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    1. Ist ja auch für die Bloganfänger gedacht, ich geh mal davon aus, alte Hasen wissen das ;)

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  2. Wow, das ist wirklich ein wahnsinnig interessanter Post. Die Vogelperspektive hab ich anfangs auch gemacht :D Inzwischen nur noch, wenn ich echt wenig Zeit habe. Den Blogpost habe ich wirklich mit großem Interesse gelesen.

    Was mich persönlich noch sehr interessieren würde: Wie fotografiert man AMU's am besten? Könntest du mir hierzu ein paar Tipps geben?

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    1. Eigentlich dachte ich, dass ich das Thema schon im Post mit angesprochen habe. Ich kanns nur leider nicht fotografieren, wie ich vorm Fenster stehe *lach*

      Ich mache nichts anderes wie bei den Fingernägeln, nur halt aufs Auge zielen. Wichtig ist wiegesagt der Standpunkt, der Rest ist reine Übungssache.. ich verwende nichtmal das schwenkbare Display.

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    2. na mich würde interessieren, ob du da richtig nah hinzoomst oder ob du das Foto eher weiter weg machst und es dann zuschneidest? Irgendwie werden meine Fotos da einfach nichts..

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    3. Mein Objektiv lässt das hinzoomen zu, ja ;)

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    4. Mein Problem liegt leider auch bei den AMU'S :/
      Wenn ich sie mache wird die Farbe leider immer verfälscht und da ich eher am Abend etwas aufwendigeres Schminke, habe ich auch kein Tageslicht für die Fotos.

      Ansonsten finde ich deine Blogtipps richtig interessant, auch wenn ich schon seit längerem Blogge.
      Frau lernt nie aus ;D

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  3. Faszinierend. Alle wettern immer, Fotos im Automatikmodus gingen ja gar nicht, und du empfiehlst es sogar (und sei es nur der Weißabgleich).

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    1. Ich möchte nochmal betonen, dass es hier um Bloganfänger geht... es einfach für Leute gestalten, die damit beginnen Fotos für ihren Blog zu machen.



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    2. Ich bin auch kein Freund von Automatik. ABER bei Blog (und Fotografie-) anfängern ist dies das beste und sicherste. Irgendwann setzt man sich dann auch mit manuellen Dingen und vor allem dem Weißabgleich (in der RAW Entwicklung) auseinander. Das kommt aber oft erst, wenn man dran bleibt.

      Für Beginner absolut top geschrieben.

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  4. Danke für die tollen Tipps! Ich stehe mit meinem Blog noch ganz am Anfang und gerade das fotografieren von AMU's finde ich recht knifflig und damit tue ich mich auch noch sehr schwer :)
    Lieben Gruß

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  5. Wunderschön geschrieben, toller Post :-)
    Die Vogelperspektive stört mich übrigens manchmal weniger, schlimmer finde ich die stark verschwommenen, gelblichen Handy-Bilder, bei der ein Nagellack aus 3 meter Abstand fotografiert wurde und man wirklich gar nix mehr sieht... :-))

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  6. War sehr interessant! Ich bin auch für 'weniger ist mehr' - das Produkt stoll im Vordergrund stehen, dafür spiele ich gerne mit der Perspektive.

    Wichtig finde ich den Hintergrund - er muss nicht immer weiß sein, sollte aber im Gegensatz zum Objekt stehen, ohne zu kontrastreich zu sein.

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    1. Da ist sogar ein ordentlicher Grauton empfehlenswert, schon allein für den richtigen Weißabgleich :)

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  7. Danke für deine Tipps! <3 gefällt mir gut und hilft mir echt weiter :)

    Ja ja, die Vogelperspektive... Furchtbar. Fand ich eine kurze Zeit lang "echt cool", jetzt Gott sei dank nicht mehr.

    Liebste Grüße

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  8. Wieder ein toller Beitrag, freue mich schon auf den nächsten über Bearbeitung.
    Denn genau, da bin ich ein absoluter Anfänger und kann jeden Tipp gut gebrauchen xD

    Produktfotos und dergleichen schaffe ich ja noch schön zu fotografieren. Aber bei Makeup Bildern, schaffe ich es einfach nicht so schöne Fotos zu machen. Daher kommt dieses Thema nur seltener auf meinen Blog wobei ich es gerne öfter hätte.
    Ich werde mal deine Tipps ausprobieren, vielleicht schaffe ich es dann ^^

    lg

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  9. ich fotografier meine Nägel aus fast der gleichen Perspektive, nur ohne Vorhang :D aber sehr anschaulich dargestellt, freu mich schon auf den nächsten Teil!

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  10. Hihi, ich wander mit meinen Händen auch immer einmal ums Fenster herum und knippse dann [Habe nur keine Vorhänge, deswegen immer die Tapete XD].
    Nur bei den AMUs will das nicht so funktionieren, naja, eines Tages klappt auch das.
    Die Anordnung von Produkten finde ich immer schwierig und greife wohl auch viel zu häufig auf die Vogelperspektive zurück ^^'

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  11. Total toller Beitrag. Danke für diesen Blick hinter die Kulissen. Ich kann da viel für mich mitnehmen :-)

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  12. Toll geschrieben!
    "Nagellack 1 * peng* Nagellack 2 *peng* Nagellack 3... na gut sie werden verschont!" :-D Herrlich!

    Ich freu mich schon auf den nächsten Beitrag!

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  13. Sehr schöner Beitrag! Ich kann also nur unterschreiben, auch wenn ich mich selbst nicht immer an alles halte und beim betrachten der Bilder am Rechner eines besseren belehrt werde.

    Ich schwöre auch auf Tageslicht, allerdings habe ich einen weißen Vorhang der das Licht wunderbar streut (oder wie auch immer man das nennt)und den ich immer absichtlich für die Fotos zuziehe. Gerade bei Make-up Fotos bekomme ich manchmal dadurch einen richtigen Weichzeichnereffekt.

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  14. deine Tipps sind wirklich super :) hab auch den Post zu den Food Bildern gelesen, weißes Papier als Hintergrund, da hätte ich auch selbst drauf kommen können ^^; ist aber ne gute Idee. Mal schauen, wie ich das umsetzen kann, ich wollte eh heute abend Produktfotos machen, das trifft sich ja super ^^

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  15. Ich finde diese Blogreihe sehr toll und lese sie gerne.
    Habe sogar schon den ein oder anderen Tip beherzigt und für mich umgesetzt :-)

    Es hat natürlich auch viel mit Geschmackssache zu tun.
    Ich z.B. finde etwas Deko (Perlen oder was weiß ich) schön und schaus mir gerne an. Steril weiße Hintergründe dagegen mag ich nicht. Hatte schon überlegt, ob ich auch nur noch vor weiß fotografiere. Hmm, ich mags ncht und mach das nur noch bei Nagellackbildern.

    Ansonsten werden meine Bilder in der letzten Zeit immer besser, aber ich arbeite noch dran :-D

    LG
    Faye

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  16. Ich habe deine Blogtipp-Reihe still verfolgt und finde sie unglaublich interassant!!! Ich bin vor 4 Monaten ins kalte Wasser gesprungen und wusste eigentlich gar nicht so viel, was es eigentlich heißt zu Bloggen und vor allem wie viel Arbeit dahinter steckt! Betrachtet man die ersten Blogposts mit denen von heute liegen schon Welten dazwischen ;P Und irgendwie bin ich nach wie vor nicht ganz zufrieden! Gerade Fotos, wie, wo, bei welchem Licht finde ich spannend und lerne immer wieder gerne dazu! Daher ist dieser Teil deiner Blogtipps am interessantesten für mich gewesen ;D

    Vielen lieben Dank für deine vielen tollen Tipps!!!
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

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  17. Super Beitrag, finde ich toll!
    Ich selber hasse es Nagellack zu fotografieren, weil ich es einfach nicht kann!!!

    Also a) habe ich oft einfach das Problem, dass ich wegen Job erst Abends die Fotos machen kann und dann natürlich kein gutes Licht mehr da ist und wenn dann Lack auf den Nägeln ist, ist es doof bis zum WE zu warten, weils dann meist ja schon Dellen hat. Darum fotografiere ich da halt auch mit Blitz, weil ich sonst halt gar nichts habe :D auch wenn ich weiß, dass das natürlich nicht toll ist.

    Und b) auch wenn ich mal etwas Tageslicht habe und ich dann versuche an meinem Fenster die Nägel zu fotografieren...das wird totaler Mist O.o ich müsste mich dafür nochmal viel mehr mit der Kamera beschäftigen, denn ich weiß einfach nicht wie ich es gut hin bekomme. Also ich nehme dann schon ...öh CreativAuto mit Weißabgleich und so, aber entweder wirds teilweise nicht so schön scharf und außerdem sehen die Farben total schwach aus. Ich bin einfach zu blöd dafür :D aber zum Glück zeige ich ja auch nicht oft Nagellack.

    Und zu den Produktbildern, also ich selber nutze ja Perlen und und und ^^ ich mag es eben und finde es langweilig immer nur auf weiß zu fotografieren. Ab und zu mache ich das auch ohne irgendwelchen Kram dazu, aber mag ich eben nicht so gern. Bzw bei mir ist es leichtes Grau mit soner Marmorierung oder so von meiner Tischplatte, was ich ab und zu nutze ^^

    Naja ich weiß selber, dass ich in Sachen Fotografie noch nen Arsch voll lernen muss, muss aber auch sagen, dass ich mich innerhalb des letzten Jahres schon verbessert habe. Ich hoffe die nächsten Verbesserungsschritte lassen nicht allzulange auf sich warten ^^

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    1. Talasia du machst mit Hoffnung :)
      Ich liebe deinen Blog und finde so wie du das machst mit den Fotos super...
      Außerdem arbeiten wir ja alle an uns ;)

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  18. Ich finde deine Tutorials richtig klasse. Sehr verständlich und einfach umzusetzen.
    Ich muss mir da auch noch mal eine Scheibe abschneiden besonders vom fotografieren.
    Ich tue mich damit echt super schwer.
    Das schlimmste sind Ganzkörper Bilder von mir selbst. Das ist schon so schwer genug für mich aber wenn ich dann erst Bilder machen kann, wenn ich Abends von der Arbeit zurück bin und dann ganz schlechte Lichtverhältnisse sind. Hast du da einen Tipp?

    Ich hab mir auch sehr deinen Post für Bloganfänger zu Herzen genommen, bei ein paar Sachen hab auch ich mich "ertappt" gefühlt ;)

    Also mach bitte weiter so tolle TutorialS!

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    1. Das mit dem Tageslicht wird bei mir jetzt auch Platz für Softboxen, Tageslichtlampen oder sonstiges Zeug habe :(

      Wenn ich die Lösung habe.. geb ich dir bescheid! Aber aktuell bin ich selber am suchen.

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  19. *breitgrins* Da fange ich gerade erst an ein wenig Klimbim mit auf meine Fotos zu packen, damit es nicht so naksch aussieht und Du sagst weniger ist mehr. Naja ich weiß das es nicht heißt, nichts mehr mit draufzupacken. Mh da werd ich auf alle Fälle vorsichtig mit Deko Artikeln sein. Nicht das man meine fotografierten Produkte vor lauter Schnick Schnack nicht mehr sieht :D

    Danke für die tollen Tipps und Tricks :)

    Liebe Grüße
    Iwi

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  20. Vielen Dank für diesen tollen und durchaus informativen Post. Ich selbst bin erst seit einem halben Jahr am Bloggen und kämpfe seit knapp 2 Monaten nun auch (wie sollte es anders sein) mit einer DSLR (600D) :) Allerdings wurde sie nicht primär wegen dem Blog gekauft, sondern weil ich generell Spaß an der Fotographie habe und mich meine alte Lumix nicht mehr so recht zufriedenstellen konnte.

    Ich stehe genau wie du direkt am Fenster, habe aber oft das Problem einen Farbstich im Bild zu haben. Ich bemühe mich immer im manuellen Modus zu fotografieren und stelle auch den Weißabgleich ein. So richtig verhindern kann ich das Problem allerdings nicht und nutze oft aus lauter Verzweiflung den Blitz (Schande über mein Haupt :D)

    Nimmst du den auch für deine Portraits? Oder verzichtest du komplett darauf?

    Genau wie du stehe ich dem auf-Teufel-komm-raus Dekorieren der Bilder sehr kritisch gegenüber. Soll nicht das Produkt im Mittelpunkt stehen und nicht irgendwelcher Glitterkram? Naja das ist allerdings Geschmackssache.

    Ganz viele Grüße

    Lisa

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    1. Ich denke das sollte man einfach unter Geschmackssache belassen ^^ man muss ja auch nicht einen Menschen nackt oder nur vor einer weißen Wand fotografieren, nur weil es um den Menschen auf dem Foto geht. Man kann sich doch ein schönes Gesamtbild schaffen ^^ das das natürlich nicht jedem gefällt wird IMMER so sein, genau so wie nicht jeder komplett weißen Hintergrund schön findet.

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    2. Sehe ich ja ganz genau so und sollte im Prinzip auch keine böse Kritik sein :) Es muss ja schließlich jeder selbst entscheiden was ihm gefällt - das fängt beim Blogdesign an und hört bei den Bildern auf. Es entscheidet für mich immer der Gesamteindruck. Bei deinem Blog Steffi stimmt nun mal alles. Du setzt dein Design durch sämtliche Kategorien durch und das mag ich richtig gern. Da würden "nackte" Bilder auch absolut nicht rein passen und regelrecht fehl am Platz wirken. Liebe Grüße

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    3. Alles ist Geschmackssache und wenn jemand das gut macht und schön findet, soll er das bitte so weitermachen.

      Für Anfänger finde ich es halt ratsam, wenn man sich auf die Produkte beschränkt und mit dem Drumrum erst später.

      Ich finde z.b. Schminktischutensilien (unscharf) im Hintergrund super, aber bei einem Anfänger ist halt gleich mal der komplette Schminktisch scharf und man weiß gar nicht, um was es jetzt geht. Wenn es so verständlicher ist?

      Wenn jemand auf Dekozeug steht, soll er das bitte weiter so machen. Jeder soll seinen Blog so führen wie er will ;)

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    4. oki dann dekoriere ich weiter meine Bildis :D man was ich mir für Gedanken darüber gemacht habe...ich sollte nicht so viel nachdenken ^^

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  21. Wow, da hast du dir aber einen Haufen Arbeit gemacht. Toller Guide! Ich hab gleich mal den Weißabgleich bei meiner Kamera gegoogelt :D
    Freue mich auf den Bildbearbeitungspost! Liebe Grüße

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  22. Toller Post, vielen Dank. Auch mir als Nicht-Spiegelreflexbesitzer hat er geholfen, auch wenn ein wenig schon bekannt war. Ich selbst sehe oft Leute mit dicken Kameras durch die Gegend laufen, deren Bilder aber nicht wirklich der Knaller ist. Darum freu ich mich, dass du scheinbar auch der Meinung bist, dass das beste Equipment nichts nützt, wenn man kein Auge für Motive hat.

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  23. Oh ich muss dickes Danke sagen!

    Besonder mit dem Thema Lack auf den Nägel fotografieren tue ich mir beliebig schwer.
    Oft verliere ich auf Grund der Kameraeinstellungen schlichtweg die Farbechtheit.

    Werde mir deinen Post als Hilfe abspeichern und mich an deinen Tipps ausprobieren.

    Dankeschön!

    PS: kleiner Lache beim Bloggernamen und deiner ironischen Bemerkung war sehr gelungen!

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  24. Super toller Tipp und ich denke das nicht nur für die Anfänger hier etwas dabei ist.
    Freue mich auf weitere Posts von dir :)

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  25. Danke für die tollen Tips :) einiges war mir schon bekannt, aber auch neues dabei. Bei der Umsetzung haperts bei mir dann leider manchmal noch :D

    LG

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  26. Wow super Post und super Tipps! MIr fällts mega schwer das richtige Licht für AMUs zu finden. Irgendwie wird es nie scharf und nie kommen die Farben gut raus ._.

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  27. Vielen Dank für die Tipps :) Ich hab auch neu einen Blog. Zum Glück fotografiere ich nie mit Blitz ;)

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  28. Superguter Post! Deine Fotos sind aber auch brilliant!

    Bei mir selbst nervt mich immer, dass ich quasi im direkten Licht fotografieren muss - wenn ich noch ne Lightbox auf den Schreibtisch stelle, flippt der Herr im Hause glaube ich komplett aus und ich bin nie zu hause, wenn es noch natürliches Licht gibt. Da brauche ich definitiv noch eine Lösung.

    Aber wie gesagt, toller Post! Zumal für mich die Fotos definitiv einen guten Blog ausmachen. Und auch wenn man es mit guter Technik einfacher hat, ist die Bildkomposition tausend mal wichtiger!

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  29. Großartig :D Meine Bilder mache ich auch immer am Fenster. Dennoch benutze ich ab und an den Blitzmodus. Mal siehts gut aus und mal eben nicht. Aber echt gut, dass du sowas mal alles zusammengefasst hast :) Zudem ein super Blog. Hast nun wieder einen Leser mehr :)

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  30. Super Beitrag! Vielen Dank, deine Tipps haben mir sehr geholfen.
    LG, Nina
    http://schmuesie.wordpress.com

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  31. Vielen Dank für den interessanten Artikel. Dieser hat mir sehr weitergeholfen.
    Bei der Fotografie muss man auf vieles achten. Belichtung, Perspektive und Bildqualität, alles muss stimmen.

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